Macht mit!
Setzen wir gemeinsam ein Zeichen!


Nun zum Herzstück des Ganzen! Tolle Ideen und Tipps für den Alltag!

Wenn ihr auch Ideen habt, schreibt uns gerne über Instagram, Facebook oder per E-Mail. Wir werden eure Einfälle hier regelmäßig ergänzen!


  • Reparieren statt neu kaufen

Schnappt euch eure Stiefel und Trensen und geht zum Sattler eures Vertrauens.

Lasst die Dinge reparieren und kauft nicht gleich neu.


  • Preisgeld spenden an eine Umweltorganisation

Wer Lust hat kann einen Teil seines Preisgeldes an eine Organisation spenden, 
die den Umweltschutz unterstützt (z.B. PLANT FOR THE PLANET).



  • Kleine „Umweltsünden“ ausbügeln

Die Fahrt zur Sportstätte, zum Training, zu Wettkämpfen...unvermeidbar. Hier bietet es sich an, möglichst Fahrgemeinschaften zu bilden. Dennoch lässt sich CO2 Ausstoß, durch viel Fahrerei, oft nicht vermeiden.

Hier kommen Agenturen ins Spiel, die sich seit einigen Jahren darauf spezialisiert haben, solche CO2 Emissionen zu kompensieren. Dies geschieht durch Spenden an Projekte, die CO2 Ausstoß neutralisieren oder vermeiden sollen (z.B. Bau von Solaranlagen, Aufforstungen, Energiesparprojekte in Schulen etc.).

Bei der Auswahl der entsprechenden Agentur sollte man auf den „Gold Standard“ achten,  der von einer ganzen Reihe von Umweltschutzorganisationen unterstützt wird. Sollte euer Interesse an solch einem Ausgleich geweckt worden sein, findet ihr weitere Informationen unter: https://www.ausgleichsagentur.de



  • Second hand rockt!


Eine große Auswahl an gebrauchten Pferdesportartikeln bekommt man schon auf vielen Portalen oder Flohmärkten. Doch vor kurzem haben wir einen Kleinanzeigenmarktplatz im Internet gefunden, der sich nur um das Thema Pferd dreht. Wir finden die Seite absolut klasse! Hier der Link dazu.


  • Einkauf ökologische Büroausstattung

Jedes Reitsportzentrum/jeder Verein benötigt ein Büro. Hier laufen die Fäden zusammen, esird organisiert, getippt, verschickt. Auch in diesem Herzstück  kann man einiges für den Umweltschutz tun.

Möbel:

Fangen wir beim Mobiliar an. Viele Möbelhersteller bieten heute bereits ökologisch hergestellte Möbel an. Das sind zum einen schadstoffgeprüfte, nachhaltige Varianten (siehe z.B. allnatura). Auch hier gilt es die heimische Herstellung vorzuziehen, um weite Transportwege zu verhindern. Den Wald als Rohstofflieferant für viele Büromöbel gilt es zu schützen. Kauft ihr ein Möbelstück, das den blauen Engel oder das FSC- oder PEFC-Siegel  trägt, stammt das Material aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Und da der Wald einen riesigen Beitrag zum Klimaschutz trägt, indem er ein großer CO2 Speicher ist, sollten dies nach Möglichkeit die Möbel der 1. Wahl sein.

Papier:

Während des Büroalltags fällt eine ganze Menge Papier an. „In Deutschland werden pro Jahr schätzungsweise 800.000 Tonnen Büro- und Administrationspapiere (DIN A 4-Papier) verbraucht. Ein Güterzug mit diesen 800.000 t beladen wäre etwa 600 km lang und würde aus ca. 40.000 Waggons bestehen.“ (https://www.posdiena-wrobel-kommunikationsdesign.de). Diese Zahl ist schwer vorstellbar. Um so wichtiger, dass wir auch in Punkto Papierverbrauch einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Papierprodukte aus dem deutschen Einzelhandel sind häufig mit Tropenholz belastet. Abgesehen davon werden jedes Jahr zur Papierherstellen Unmengen Hektar Wald abgeholzt. Hier ist das Verhalten jedes Einzelnen gefragt. Ist dieser oder jener Ausdruck wirklich nötig? Kann anstatt eines Briefs auch häufiger mal eine Email verschickt werden.

Nützlicher Tipp:                                                                                          

  • Kleine Notizblättchen aus entsorgtem Papier herstellen
  • Falsch kopiertes oder bedrucktes Papier den Kindern Zuhause oder dem hiesigen Kindergarten als Malpapier zur Verfügung stellen. Die Rückseite kann prima genutzt werden.

Bürogeräte                                                                                                                                             Achtet bei der Anschaffung auf Energieeffizienz. Auch hier kann die Zertifizierung blauer Engel  von Nutzen sein. Die Fachgeschäfte beraten dazu gerne. Bei Bürogeräten gilt, sie sollten möglichst nur eingeschaltet sein, wenn sie genutzt werden. Auch der Stand-by Modus zieht Energie, wenngleich auch weniger, als ein komplett eingeschaltetes Bürogerät.


  •  Pferdeputzbox aus Holz, anstatt aus umweltschädlichem Plastik.

Das Traditionsunternehmen Promex, hat mit dem bekannten Springreiter Holger Wulschner  (Rider of the year 2014), gemeinsam einen tollen nachhaltigen Holzputzkasten entwickelt. Das Unternehmen setzt auf Nachhaltigkeit und gewährleistet für alle Produkte das FSC-Siegel. Es werden nur sorgfältig verarbeitete Hölzer aus heimischen Wäldern, die nachhaltig bewirtschaftet werden verarbeitet. Dieser Putzkasten ist sehr geräumig und hat mehrere Fächer in denen sich die unterschiedlichsten Dinge aufbewahren lassen.  Mit Hilfe von zwei mitgelieferten Haken, kann man ihn auch ganz einfach an die Boxenwand hängen. Daher auch prima für Auswärtsturniere geeignet.






  • Achtsamer Umgang und Pflege 

Pflegt eure Sachen, dann halten sie länger und es muss nicht gleich neu gekauft werden.


  • Mit dem Fahrrad  zu Stall bzw. Pferd / Pony fahren

Fahrradfahren eine tolle und sportliche Art das Klima zu schützen. 🌱🌏Wenn euer Pferdestall mit dem Rad erreichbar ist, wäre es doch schön einfach mal auf das Auto zu verzichten. Frische Luft tanken und gleichzeitig noch etwas für die eigene Fitness tun.
Natürlich ist das Rad auch für andere Wege immer eine gute Alternative zum Auto. Also wenn es nur irgendwie möglich ist, nehmt das Rad!💪😉
Fahrräder verschmutzen nicht die Umwelt! CO2? Klimawandel? Feinstaub? SMOG? Null Abgase beim Rad fahren. Alles sauber!🌱
Jeder Kilometer, der mit Rad statt Auto gefahren wird, spart etwa 150 Gramm klimaschädliches CO2 und 0,2 Gramm gesundheitsschädliche Stickoxide.

Quelle: www.greanpeace.de

Wer das Klima schützen und für saubere Luft sorgen möchte: „Rauf auf‘s Rad ihr Lieben!“ 💚💪



  • Lehrgang am eigenen Hof

Organisiert gemeinsam einen Lehrgang am eigenen Hof oder Verein.

Viele Trainer*innen bieten so etwas an. Dann muss nicht jeder mit dem Anhänger selber fahren.      


  • Futterdosen für Leckerlies etc. aus Bambus anstatt aus Plastik

Die umweltfreundliche Alternative um eure Leckerlies aufzubewahren.                                                                     

  • Umweltfreundliche Lederpflege

Schaut euch genau die Inhaltsstoffe von Pflegeprodukten an. Ein Vergleich lohnt sich. Die zur Herstellung von Schuhcremes, Lederbalsam, Lederfett und Imprägnierspray benötigten Inhaltsstoffe sollten stets natürlichen Ursprungs sein. Dazu gehören wohltuendes Bienenwachs, Kokosfett, Extrakte aus Orangenschalen, geschmeidiges Rapsöl und Jojobaöl.


  • Ökostrom auf der Reitanlage und in den Stallungen

Auch hier sind viele Ökostromanbieter preisgünstiger als herkömmliche.                                                                                 

  • Fahrgemeinschaften zu weiter entfernten Ställen bilden

      Gut für die Umwelt und fürs Teamklima.                                           


  • Umweltfreundliche Farben für das Streichen der Hindernisse verwenden


  • Teure Mähnen- und Fliegensprays mit etwas Wasser strecken

Sie wirken meistens trotzdem noch sehr gut und man hat länger etwas davon.


  • Biofutter kaufen und Preise vergleichen

Bio-Hersteller sind meistens nicht mehr viel teurer als der Futterhersteller vor Ort. 


  • Fliegen und Bremsensprays mit natürlichen Inhaltsstofen(Rezept) selber anrühren

Nicht nur günstiger, sondern auch besser für die Umwelt. Es gibt viele schöne Rezepte dazu im Internet.



  • Mähnengummis mehrfach oder nur noch falls nötig verwenden

Viele Gummis kann man ohne Probleme auch ein weiteres Mal benutzen. Einfach in einer Dose sammeln.

Im Zeitspringen auf Mähnengummis verzichten!


  • Sammelbehandlungstermine für Pferdephysio oder Hufschmied organisieren

Um mehrfache Anfartswege zu sparen und gleichzeitig spart es auch noch Anfahrtskosten.


  • Gebt bei eurem Futterhändler gemeinsam Sammelbestellungen auf um auch hier Transportwege zu sparen.


  • Die Bremsenfalle: So umweltbewusst wie angepriesen?

Fast jeder Pferdefreund*in kennt sie: Die Bremsenfalle. Diese steht auf vielen Pferdekoppeln und soll  den Bremsenbestand in der direkten Umgebung um bis zu 95% reduzieren. Das tut dem bremsengeplagten Vierbeiner natürlich gut.

Wer die Falle nicht kennt, kann sich das so vorstellen: Es handelt sich um einen schwarzen Ball (der den Pferdehintern imitieren soll) und darüber befindet sich ein Trichter. Fliegt nun die Bremse auf diesen Ball, (sowohl durch die Optik als auch durch die abstrahlende Hitze angezogen), wird sie schnell feststellen, dass dort nichts zu holen ist. Sie fliegt dann in den darüber angebrachten Trichter und verendet dort. Super Sache und vor allem ökologisch, da man ohne Chemie auskommt, denkt man sich.  

Eine durchgeführte Studie der Mitarbeiterin des Planungsbüros „Stadt-Land-Konzept“ Nina Jäckel ,  an der Uni Bielefeld, soll allerdings belegen, dass diese Falle nicht so umweltbewusst ist, wie man meint. Die Begründung lautet, dass leider neben den Bremsen eine Vielzahl weiterer Insekten ihr Leben lassen müssen. Genau genommen will sie herausgefunden haben, dass gerade mal 3,7 Prozent, aller in der Falle verendeten Insekten, Bremsen sind. In Zeiten, in denen das Wort Artensterben in aller Munde ist, wäre das wirklich katastrophal.

In der Studie wurden von April – Oktober 2017 insgesamt 53.433 Insekten gefangen. Hiervon wurden 2.022 als Bremsen identifiziert (das entspricht einen Anteil von 3,7 %).Wenn man der Studie glauben schenkt,  wurden durchschnittlich pro gefangenem Bremsenindividuum 25 weitere Insekten quasi als „Beifang“ mit getötet. Es heißt, darunter befanden sich auch zahlreiche als „Nützlinge“ zu betrachtende Arten, wie z. B. Schweb- und Florfliegen. Die Studie führt weiter aus, dass auf  auf zwei getötete Bremsenindividuen mindestens ein bestäubendes Insekt kommt.

Und genau hier ist eure Mithilfe gefragt: Was sind eure Erfahrungen? Könnt ihr das Ergebnis der Studie bestätigen?

Wenn diese Bremsenfallen natürlich den wissenschaftlich nachgewiesenen Insektenschwund begünstigen, wäre zu überlegen, auf noch umweltfreundlichere Varianten umzusteigen, wie zum Beispiel Pferdedecken. Auf eure Anregungen und Antworten freuen wir uns.🙂

Wir selbst haben unsere Bremsenfalle nach einer halben Saison abgebaut, da bei uns wirklich mehr Beifang war, als die eigentlichen Bremsen die wir fangen wollten.😔




  • Benutzt zum sauber machen der Nüstern und Augen keine Kosmetik- oder Feuchttücher.

Sondern wiederverwendbare Lappen.


  • Sorgfältige Mülltrennung auch auf den Reitanlagen

Welche Pferdeprodukte genau  in welche Tonne kommen, findet ihr bei uns hier.


  • Gehört die ältere Schabracke oder Abschwitzdecke wirklich in den Müll?

Oder können wir damit vielleicht noch den Schulpferden im Reitverein etwas Gutes tun? Oder sogar noch etwas Neues aus den Dingen upcyceln. Upcycligideen findet ihr hier.


  • Wasser sparen

Was im normalen Alltag ohne Pferd / Pony funktioniert, können wir ja auch im Stall umsetzen. Vorher überlegen ob man wirklich sein Tier abbrausen muss, oder ob man auch die Bürste nehmen kann. Wenn ihr zu dem Entschluss kommt, dass es nötig ist, weil die Beine komplett verschlammt oder unser Pferd/Pony sehr stark verschwitzt ist, könnt ihr wirklich versuchen nur die nötigsten Stellen abzubrausen. So könnt ihr viel Wasser sparen.


Oder aber ihr könnt euch, wie auf dem Bild zu sehen, mit  einem Wassereimer und einem Schwamm bewaffnen. Dadurch lässt sich einiges an Wasser einsparen.

Als Eimer haben wir sogar einen alten Pferde-Zusatzfutter-Eimer upgecycelt.

In Deutschland wird das Wasser knapp. Die Wasserversorger schlagen bereits Alarm. Die Bundesstiftung fordert ein Umdenken beim Umgang mit Grundwasser.

Angesichts zunehmender Trockenheit in Deutschland muss aus Sicht der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) beim Wassermanagement auf dem Land grundlegend umgedacht werden.

Der Wasserbedarf in diesem Mai 2020 sei so hoch gewesen wie schon lange nicht mehr. Weil in diesem Jahr viele Menschen den Urlaub zu Hause verbringen werden, sei im Sommer keine Entlastung zu erwarten.

Deutschland kämpft mit der Trockenheit und es besteht sogar Brandgefahr in einigen Regionen.

Der Bund Umwelt und Naturschutz (BUND) stellte fest, dass der Wassermangel fatale Folgen für Mensch und Umwelt habe. Ganze Populationen von Fischen, Muscheln und Amphibien stürben in trockenen Bächen und Seen aus.

Quelle: web.de/magazine/wissen/natur-umwelt/


  • Sammmelkiste

Stellt eine Kiste in euren Reitstall, Reitverein, Reiterstübchen oder dort hin, wo viele eurer Stallkollegen/ Koleginnen und Pferdefreunde /Freundinnen unterwegs sind. Jeder kann dort seine Pferdesportartikel hinein legen, die er selbst nicht mehr benötigt und mit denen er jemand anderem noch eine Freude machen möchte. Gleichzeitig kann jeder Stallfreund / Freundin sich natürlich gerne auch dort bedienen, wenn er selbst etwas gut gebrauchen kann. Das spart den ein oder anderen Neukauf. So habt ihr eure eigene kleine Tauschbörse im Pferdestall.


  • Naturschwamm statt Feuchttücher

Heute widmen wir uns dem Thema Feuchttücher im Pferdestall. Viele Pferdesportler verwenden Feuchttücher für das Reinigung von Nüstern, Augen, After und dem Genitalbereich am Pferd. Klar sind die kleinen fertig angefeuchteten Lappen praktisch, aber mal abgesehen von dem ganzen Müll den sie verursachen, sind die meisten Tücher nicht gut für unsere Vierbeiner.😞

Synthetische Fasern voll mit Chemikalien wie Parabene, Tenside, Duftstoffe, Alkohol und Ähnliches. Möchten wir das wirklich unserem Pferd oder Pony in die empfindlichen Nüstern oder um die Augen schmieren?

Ganz ehrlich, es war uns persönlich gar nicht bewusst, dass diese Tücher so viele verwendet werden. Eine Bekannte machte uns auf das Thema aufmerksam. Also begannen wir mit unserer Recherche, und mussten leider feststellen, dass jeder zweite Sattelschrank mit solchen Tüchern ausgestattet war. Auch auf Turnieren haben wir überall nur noch diese Tücher gesehen. Das hat uns echt schockiert und  daher greifen wir auch heute dieses Thema auf.

Bitte bedenkt, dass diese ganzen Chemikalien sehr oft zu Allergien und Hautreizungen führen können und für euer Pferd / Pony ungeeignet sind.🙁  

Auch wenn es mit Sicherheit schon Tücher ohne Parfum etc. gibt, verursachen sie immer noch unglaublich viel Müll. Eine super Alternative, sind die guten alten Schwämme. 😉Anstatt auf synthetische Schwämmchen zurück zu greifen, wie wäre es mit einem Naturschwamm?🌱

Ein nachwachsender Rohstoff, der wenn er ungebleicht und schonend geerntet wird, sehr umweltfreundlich ist. Sie können viel Flüssigkeit aufsaugen, tropfen nicht sind hyperallergen, schimmeln nicht, sind von Natur aus antibakteriell und bei guter Pflege können sie sogar mehrere Jahre halten.
Pflege ist hier das Stichwort. Schwämme müssen immer gut ausgespült und danach gut trocknen können, sonst sammeln sich schnell Keime und Bakterien darin.

Sollte der Naturschwamm eines Tages seine Dienste getan haben, kann man ihn sogar einfach kompostieren.

Wer dennoch kein Fan von Schwämmen ist, und nicht auf Feuchttücher verzichten möchte, für den haben wir unter Rezept eine Anleitung, wie man seine eigenen DIY Öko Feuchttücher herstellen kann.🌱🐴💪



  • Insektensprays auf Inhaltsstoffe überprüfen

Augen auf beim Insektenspray-Kauf!
Wer kennt sie nicht, diese nervigen Biester, die dem Zwei-und Vierbeiner ganz schön lästig werden können?
Gut, dass Abhilfe geschaffen werden kann. Der Griff zum Fliegenspray oder zu handelsüblichen Insektenpellents schafft schnell Erleichterung.
Doch das genaue Hinsehen lohnt sich. In der Regel sind diese Helferlein mit allerlei Chemie, sogar mit Nervengas belastet.😩
Das liegt am Wirkmechanismus. Auf dem Flaschenrücken findet sich in der Regel die Bezeichnung DEET. Dies ist eine Abkürzung für Diethylzoluamid.
DEET wurde als Chemikalie ursprünglich 1946 von der US Army entwickelt. Dieses Insektenschutzmittel wurde dann patentiert und im Vietnamkrieg großräumig ausprobiert.
Forschungen zeigen, dass DEET mir Wirkmechanismen versehen ist, wie tödliches Nervengas oder gefährliche Pestizide.Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass sich DEET direkt auf das zentrale Nervensystem der Insekten auswirkt und sie tötet, wie bei einem Giftgasangriff. Da sollte man sich doch überlegen, ob dieser Wirkstoff dazu geeignet ist, sein geliebtes Pony🐎 in so eine Nervengaswolke zu tauchen.😕

Die Liste der nachgewiesenen Nebenwirkungen  reicht von Schlaflosigkeit, Hautirritationen, Gemütsschwankungen bis hin zu Beeinträchtigung der Wahrnehmungsfähigkeit. Forscher einer entsprechenden Studie fordern nun, DEET-haltige Produkte zu kennzeichnen, mit dem Hinweis auf mögliche neurologische Schäden.

Dabei ist es nicht sehr beruhigend, dass die WHO darauf hinweist, dass der Wirkstoff bei „normalem Gebrauch“ kein Gesundheitsrisiko darstelle. Aber was ist schon „normaler Gebrauch“? Beruhigen kann auch nicht, dass Kindern, Schwangeren und stillenden Müttern von der Verwendung von Sprays mit diesem Wirkstoff abgeraten wird.
Hier ist es sicherer nicht nur ökologischer, sondern auch sehr viel beruhigender, zu alternativen Mitteln oder zu Eigenkreationen zu greifen!
 Quelle:(Vgl.:www.zentrum-der-gesundheit.de/www.tropenfit.de)

 Ein tolles DIY Fliegenspray-Rezept zum selber machen findet ihr hier.



  • Natürliche Bio-Kernseife zum Waschen  von Schweif und Mähne verwenden.

Kernseife als natürliche Alternative zu teuren Shampoos, die unnötig chemische Zusätze enthalten und evtl. Allergien auslösen können. Kernseife gehört zu den vielseitigsten Hausmitteln überhaupt. Über viele Jahrhunderte wurde das wertvolle Naturprodukt🌱 nicht nur zur Körperreinigung sondern auch zum Waschen, Putzen und für vielerlei medizinische Zwecke eingesetzt. Sie wird gerne auch bei Mauke, Strahlfäule und Sommerekzem usw. empfohlen.
ÖKO 🍃Kernseife aus reinen pflanzlichen Ölen und ausgewählten natürlichen Rohstoffen ist vielseitig verwendbar. Sie hält die Haut in einem natürlichen Gleichgewicht und trocknet sie in der Regel nicht aus.

Eine ökologische Kernseife bekommt ihr in größeren Drogerie-, Bioläden oder Reformhäusern. Beim Kauf einer solchen Seife solltet ihr unbedingt auf folgende Dinge achten:

1. Sie sollte vegan aus pflanzlichen Ölen hergestellt sein (z.B. Olivenöl) .  Aber Achtung, keine vegane Kernseife mit Palmöl kaufen, da zur Gewinnung des Palmöls  Regenwälder vernichtet werden.😯

2. Die Seife sollte ohne den Stoff EDTA sein. Dies ist ein Stoff, der bei der Gefahrenstoffkennzeichnung als sehr hautreizend gilt. Darüber hinaus kann EDTA gentechnisch produziert worden sein und eine extreme Mineralstoffbindungsfähigkeit besitzen. Dazu gilt dieser Stoff als ökologisch mehr als bedenklich. (Quelle:www.kernseife.net)

Zum Schweif und Mähne waschen finden wir die Seife echt gut. Einfach Schweif nass machen und mit der Seife schön den Schweif einschäumen. Anschließend gut ausspülen. Auch hartnäckige Flecken im Fell unserer Schimmelstute lassen sich immer gut damit beseitigen. Wenn ihr allerdings euer 🐎 komplett waschen möchtet, ist klares Wasser ohne Shampoo oder Seife immer noch das Beste! 😉

Von Kernseife würden wir bei einem kompletten Waschgang daher abraten. Vor allem, weil einige Kernseifen auch entfettend sein können!

Um den Schweif nach dem Waschen kämmbarer zu bekommen und ihm mehr Glanz zu verleihen, könnt ihr ihn anschließend mit unserem selbstgemachten DIY Mähnenspray einsprühen. (Rezept dazu findet ihr dazu im passenden Beitrag  „DIY-Mähnenspray“.🌱🐎

Und Aufbewahren könnt ihr solch eine Seife in einem langlebigen Edelstahldöschen oder in einem Einmachglas. Aber bitte Vorsicht mit Glas im Stall. ⚠Bitte immer ausserhalb der Reichweite von Kindern und Tieren aufbewahren, damit keine gefährlichen Scherben entstehen können!!!



Hilfe bei Hitze für kleine Stall- und Gartenbewohner

Nicht nur uns macht die andauernde Hitze in den letzten Sommern zu schaffen! Auch unsere kleinen Stallbewohner brauchen daher unsere Hilfe.

Wo es früher zwitscherte, summte und brummte, ist es in den vergangenen Jahren leiser geworden: Der natürliche Lebensraum für Vögel, Bienen und andere Insekten wird immer knapper. Viele Arten sterben aus.

Nicht nur Reitplatz , Grünanlagen und Garten sollten  bei der Sommerhitze ausreichend bewässert werden!
Auch unsere Garten- und Reitanlagenbewohner brauchen dringend Wasser.
Sollte kein natürlicher Teich oder eine andere Wasserstelle in der Nähe sein, sind
Vogel- und Insektentränken  lebensnotwendig.

Vogeltränke:
Eine flache Schale (beispielsweise ein Suppenteller) ist gut als Vogeltränke geeignet.

Wichtig: Zum Schutz vor jagenden Stallkatzen die Tränke nicht in unmittelbarer Nähe von Büschen oder nicht in Bereichen aufstellen, wo sich die Katzen oft aufhalten.

Damit die Tränke nicht zur Brutstätte von Keimen, Bakterien und Parasiten  wird, bitte jeden Tag die Schale reinigen und mit frischem Wasser befüllen. Bitte keine Reinigungsmittel verwenden. Krankheitserreger lassen sich auf natürliche Weise mit kochendem Wasser abtöten. Oder ihr könnt die Schale auch in der Sonne trocknen lassen um Keime und Parasiten abzutöten.

Insektentränke:
Bitte die Schälchen mit Wasser mit einem Landeplatz versehen. Ein sicherer Landeplatz - am besten aus Steinen oder Kies - verhindert, dass Insekten an der Wasserstelle ertrinken.  Die Steine und der niedrige Wasserstand ermöglichen es den Tieren, sicher zu landen


Viel Spaß beim Ausprobieren!

Bei den  ausgewiesenen Tipps und Anregungen handelt es sich zum Teil auch um Ideen unserer Community. Wir weisen darauf hin, dass wir nicht alle dieser Tipps vorher erproben können und somit keine Verantwortung für das Ergebnis übernehmen.